Menschenrechte


Axalta achtet und schützt die Menschenrechte am Arbeitsplatz. Unsere Prinzipien sind im Verhaltens- und Ethikkodex von Axalta und im Verhaltenskodex für Lieferanten von Axalta aufgeführt. Wir beteiligen uns nicht an Aktivitäten von oder machen Geschäfte mit Dritten, die Zwangsarbeit oder unfreiwillige Arbeit, Menschenhandel oder Kinderarbeit einsetzen. Dementsprechend erwarten wir von unseren Lieferanten eine Bestätigung dahingehend, dass die an Axalta verkauften Produkte und Materialien nicht mit Hilfe von Kinderarbeit, Zwangsarbeit oder von den Opfern von Menschenhandel hergestellt wurden und dass sie angemessene Maßnahmen ergreifen, um solche Praktiken aus ihren Lieferketten zu beseitigen. Zusätzlich zur Einhaltung des Verhaltenskodex für Lieferanten von Axalta sind unsere Prinzipien auch in unseren Standardvertragsklauseln aufgeführt.

Unsere Prinzipien stehen im Einklang mit verschiedenen internationalen Protokollen, unter anderem:

  • dem UN Global Compact (Globaler Pakt der Vereinten Nationen)
  • der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen
  • den globalen Sullivan-Prinzipien 
  • Die Erklärung Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit

Wir dehnen diese Prinzipien auf unsere Lieferkette aus und erwarten von unseren Lieferanten, dass sie diese übernehmen und einhalten.

Konfliktmineralien

Axalta verpflichtet sich zur verantwortungsvollen Beschaffung von Mineralien und fordert von Lieferanten, dass sie Mineralien kaufen, die konfliktfrei sind. Unsere Ansichten und Anforderungen an Lieferanten sind in der Richtlinie zu Konfliktmineralien von Axalta festgelegt. Wir streben danach, uns an die Gesetzgebung zu Konfliktmineralien zu halten, die Teil des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act ist, und konsequent mit unseren Lieferanten zusammenzuarbeiten, um die Einhaltung sicherzustellen. Axalta kauft nicht direkt bei Betreibern von Schmelzhütten ein. Daher verlassen wir uns auf unsere Lieferanten, um die Quellen für Konfliktmineralien zu identifizieren und den Konfliktstatus der an Axalta verkauften Produkte anzugeben.

Kalifornisches Gesetz zur Transparenz in Lieferketten von 2010 (California Transparency in Supply Chains Act) und Gesetz zur modernen Sklaverei des Vereinigten Königreiches (U.K. Modern Slavery Act)

Die Verpflichtung von Axalta zur verantwortungsvollen Beschaffung beinhaltet die Einhaltung des Ziels, Menschenhandel und Sklaverei aus unserer Lieferkette zu beseitigen. Wir erwarten von direkten Lieferanten von materiellen Gütern zum Verkauf an Axalta, sachgerechte Praktiken mit Bezug auf die Menschenrechte zu implementieren, ihre Arbeiter gerecht sowie würde- und respektvoll zu behandeln und in allen Fällen Menschenhandel und Sklaverei am Arbeitsplatz zu beseitigen. 

Zusätzlich zu der Anforderung, dass unsere Lieferanten den Verhaltenskodex für Lieferanten von Axalta und die Vertragsklauseln einhalten müssen, erwarten wir von unseren Lieferanten darüber hinaus die Einhaltung des kalifornischen Gesetzes zur Transparenz in Lieferketten von 2010 und des Gesetztes zur modernen Sklaverei des Vereinigten Königreiches.

Hier finden Sie unsere vollständige Stellungnahme zum Kalifornischen Gesetz zur Transparenz in Lieferketten von 2010. 

Hier finden Sie unsere vollständige Stellungnahme zum Gesetz zur modernen Sklaverei des Vereinigten Königreichs von 2015.

Abbau von Glimmer (Mica)

Ein Beispiel für unsere Verpflichtung zu nachhaltiger Beschaffung ist unsere Antwort auf Vorwürfe mit Bezug auf Kinderarbeit in Verbindung mit dem Abbau von Glimmer. Axalta und andere Unternehmen der Lackbranche verwenden Perlmuttpigmente, um Spezialeffekte bei ausgewählten Fahrzeuglacken zu erzeugen. Für diese Effekte wird auch natürlicher Glimmer verwendet, der mit dem Einsatz von Kinderarbeit in ausgewählten Rechtsordnungen in Indien in Verbindung gebracht wurde. Wie im Verhaltenskodex für Lieferanten von Axalta festgehalten fordert Axalta von seinen Lieferanten, Glimmer und andere Mineralien zu kaufen, die nicht in Umgebungen abgebaut wurden, die Kinderarbeit oder jegliche andere Arbeitsmethoden erlauben, welche die Menschenrechte verletzen - wie zum Beispiel der Einsatz von Sklaverei, Gefängnis- oder Zwangsarbeit. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit unseren Pigmentlieferanten zusammen, um die Systeme nachzuvollziehen, die sie implementiert haben, um sicherzustellen, dass ihre Lieferketten frei von Kinderarbeit und anderen Verletzungen der Menschenrechte sind. Wir stehen zusätzlich mit Lieferanten in Verbindung und stellen ihnen weitere Leitlinien und Unterstützung zur Verfügung, um ihnen zu ermöglichen, unsere Anforderungen zu erfüllen.